Peter M. Kueper

Timpens Abenteuer

Jugend- und Erwachsenen-Roman

Wondersticks

Eine Vision. Eine Erfindung.
Eine neue Zukunft.

Der TEG-Generator verändert die Welt.

Historisches Fotoatelier Ackermann mit dem Schild Fotoatelier Ackermann im Schaufenster

Der Anfang

Ein Geheimnis beginnt dort, wo niemand hinsieht.

Alles beginnt mit Neugier.

Timpens Abenteuerplatz zwischen den alten Mauern

Timpens Abenteuerplatz

Zwischen den Mauern beginnt sein Weg in die Tiefe.

Dunkler Zugang in das Tunnelsystem

Die Mönchstunnel

Der Weg ins Verborgene.

Ein Raum. Ein Fund. Ein Einsturz.

Der Vorraum

Vorraum mit vier Kerzen und dem hellen Steinaufbruch

Der Altarraum

Der von Timpen entdeckte Altarraum
Gitterbereich im unterirdischen Raum
Steinöffnung im unterirdischen Mauerwerk

Timpen ist verschwunden.

Vier Tage zwischen Hoffnung und Angst.

Und dann verunglückt Renate.

Die Hoffnung schwindet.

Renate im Krankenhausbett

Als jede Hoffnung endet …

… beginnt das Unbegreifliche.

Renate liegt mit den Wondersticks in den Händen im Krankenhausbett

Und dann – nach vier Tagen …

Timpen kehrt nach vier Tagen aus den Schächten zurück

Timpen kehrt zurück.

Aber seine Geschichte endet hier nicht.

Aus Angst wird Nähe. Aus Nähe wird Musik.

Timpen und sein Vater gemeinsam im WDR-Tonstudio

Der Anfang der Band

The Woodhood.

Leseprobe

aus Timpens Abenteuer

Timpen ist der Spitzname des fünfjährigen Timotheus, der am 28. Juni 1960 am Niederrhein in einem kleinen Ort namens Goch geboren wurde. Seine Eltern sind Hans und Renate Kleinschmidt. Timpen wurde in ärmlichen, aber sehr glücklichen Familienverhältnissen geboren. Er war das einzige und absolute Wunschkind von Hans und Renate, die sich niemals mehr wünschten als das, was ihnen mit Timpen geschenkt wurde.

Die kleine Familie lebte von einer selbstständigen Arbeit, die Hans als Freudenbotschaft bezeichnete. In Wirklichkeit war Hans Musiker, der sich nur mit Mühe und Not in verschiedenen Bands und verschiedenen Clubs im Kreis Kleve mit seinem Gitarrengeklimper über Wasser halten konnte. So bezeichnete Hans selber sein musikalisches Können, was von allen anderen Musikkennern im Kreis Kleve mit hoher Bewunderung honoriert wurde. Hans war Musiker durch und durch, der einfach in einer falschen Zeit geboren war, glaubte er.

Renate arbeitete mehr als 200 Stunden im Monat als Putzfrau in einigen Haushalten in Goch und brachte auf diese Weise einige hundert Mark in die Haushaltskasse.

Ein Blick mitten ins Abenteuer

Mit größten Anstrengungen meisterte er diese Tunnelkreuzung mit allem, was er hinter sich herschleppte. Für die nächsten 15 Meter musste er sich alle fünf Minuten ausruhen, da er sein Paket ständig von Hinterhakungen befreien musste, bis er endlich dort ankam, wo er in der längsten Expedition zurückging. Dort hatte er den ersten Kontakt wieder mit dem Tageslicht.

Es war ihm mittlerweile egal, ob er vermisst würde oder nicht. Er konnte ohnehin nichts mehr daran ändern. So nahm er diesen Abzweig, an dem er schon in den kathedralenähnlichen Gangüberbauungen mit seiner Taschenlampe hereinscheinen konnte. Es mochte vielleicht noch fünf Meter bis zu diesem Eingang gewesen sein, in dem der Tunnel noch etwas enger war als der übrige Mönchstunnel.

Mit allergrößter Kraft zog er das Paket in diesen Eingang und robbte Zentimeter für Zentimeter diesen fünf Meter Tunnel ab, bis er endlich am Eingang eines aus Klinkersteinen gebauten Raums war, in dem er stehen konnte. Er musterte diesen Raum noch im Tunnel liegend und sah bereits, dass er nicht der Erste in diesem Raum gewesen sein konnte.

Links von ihm befanden sich Trümmer aus einem Einsturz und rechts befand sich ein Raum von zwei Meter mal vier Meter. In dem Raum sah er alte Kerzen, die nicht älter als ein Jahr gewesen sein konnten. Die mussten von Hanno stammen, dachte Timpen.

Er hievte sich in den Klinkerraum und zog mit aller Kraft, die ihm zur Verfügung stand, an das Paket, was er hinter sich herzog. In dem Augenblick, als das Paket nachgab, brach das Tunnelsystem über ihn zusammen und das darüberliegende Mauerwerk gleich mit. Das alles geschah in Sekunden und es war stockdunkel. Die Steine fielen auf ihn.

„Timpen war für einige Zeit bewusstlos, dachte er zumindest.“

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